Donnerstag, Juni 22, 2017

FAZ beklagt "Gender-Gejammer" – News vom 22. Juni 2017

1. Die Frankfurter Allgemeine hat sich mit dem aktuell veröffentlichten Gleichstellungsbericht beschäftigt:

Im Klagelied über Gender-Gaps und Verwirklichungschancen gehen ein paar banale Wahrheiten unter. Doch mancher Gleichstellungspolitiker findet die Welt erst gerecht, wenn wirklich jeder einzelne Müllbeutel gemeinsam zur Tonne getragen wird.


Hier geht es weiter.



2. Aktuell geht der Fall des US-amerikanischen Studenten Otto Warmbier durch die Medien, der in Nordkorea zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt wurde, weil er versucht haben soll, ein Propagandabanner zu stehlen. Dabei wurde Warmbier von den nordkoreanischen Diktatoren offenbar propagandistisch gegen die USA instrumentalisiert. Er wurde im Juni 2017, im Wachkoma liegend, in die USA entlassen, wo er wenige Tage später starb.

Eigentlich sollte in einer Gesellschaft, in der Menschenrechte und Rechtsstaat hohe Werte sind, dieser Vorfall lagerübergreifend für Abscheu sorgen. Aus einem Lager aber gibt es Genugtuung darüber zu hören, wie Nordkorea gegen den Studenten vorging.

Es ist natürlich das Lager, das niemand kritisieren darf, wenn er als ein guter, emanzipatorischer Mensch gelten möchte – statt als einer dieser entsetzlichen "Antifeministen".

North Korea Proves Your White Male Privilege Is Not Universal titelt die Huffington Post. In dem Artikel heißt es:

"That’s what the hell he gets. Good for him!" My mother had uttered those words in her typical matter-of-fact tone one morning as she watched the news. "He" was Michael Fay, an 18-year-old from Ohio who had confessed to vandalizing cars in Singapore, and was subsequently sentence to six lashes from a rattan cane. I was in sixth grade and all I could imagine was how horrible the pain would be. My mother was unmoved at the thought, remarking, "He earned that."

I thought about my mother’s words a few days ago while watching video of 21-year-old Otto Warmbier, another man from Ohio who last week was convicted of subversion for stealing a propaganda banner in North Korea, and sentenced to 15 years hard labor. Just as in Fay’s case, I was shocked by the severity of the punishment. I’ve tried to imagine spending a decade and a half performing what the North Korean state deems hard labor and I can’t. But I’m not 11 anymore, and now, my mother’s callous reaction to Micahel Fay’s sentence is my reaction to another young white man who went to an Asian country and violated their laws, and learned that the shield his cis white male identity provides here in America is not teflon abroad.

(...) That kind of reckless gall is an unfortunate side effect of being socialized first as a white boy, and then as a white man in this country. Every economic, academic, legal and social system in this country has for more than three centuries functioned with the implicit purpose of ensuring that white men are the primary benefactors of all privilege. The kind of arrogance bred by that kind of conditioning is pathogenic, causing its host to develop a subconscious yet no less obnoxious perception that the rules do not apply to him, or at least that their application is negotiable.

(...) Warmbier should’ve listened. If he had obeyed North Korea’s laws, he would be home now. (...) And while I don’t blame his parents for pressuring the State Department to negotiate his release, I wonder where they were when their son was planning a trip to the DPRK. Didn’t they impress upon him the hostile climate that awaited him? Didn’t they rear him to respect law and order? Did they not teach him the importance of obeying authority?


Hier wird immerhin wunderbar deutlich, wie aus der Sicht manch einer Feministin eine perfekte Gesellschaft aussehen würde. Es ist kein Wunder, dass vor allem liberal denkende Menschen mit dieser Ideologie ihre Probleme haben. In Nordkorea hingegen dürften weite Teile dieses Textes Gefallen finden.

Tatsächlich zeugt er von einer fast schon psychopathischen ideologischen Verbohrtheit, einer willentlich herbeigeführten Blindheit gegenüber all den vielen Dingen, bei denen Männer eben nicht privilegiert sind. Nehmen wir nur einmal das Thema, um das es hier geht: Körper und Seele vernichtende jahrelange Zwangsarbeit. Diese Maßnahme, aufgrund der zig Millionen Menschen, in erster Linie junge Männer, zu Tode gekommen sind, wird auch heute nicht durchgehend unter der internationalen Arbeits-Gesetzgebung geächtet und verboten. Tatsächlich wird sie für eine einzige Gruppe als legitim erklärt: gesunde erwachsene Männer.

Artikel 11 der heute gültigen International Labour Organization's Convention Concerning Forced or Compulsory Labour besagt, dass Männer im Alter zwischen 18 und 45 Jahren, die körperlich dazu in der Lage sind, zu Zwangsarbeit herangezogen werden dürfen. Nur was Frauen angeht, herrscht hier ein absolutes Verbot. Der Professor für Politikwissenschaft Adam Jones hat sich damit in seinem Buch Gender Inclusive beschäftigt.

Das ist eines der vielen "männlichen Privilegien", von denen Feministinnen niemals sprechen: Männer darf man sich kaputt schuften lassen, Frauen nicht. Ähnliche oft tödliche "Privilegien" für uns Männer sind immer wieder Thema nicht nur meiner Veröffentlichungen, sondern der internationalen Männerbewegung insgesamt. Wenn Feministinnen nicht endlich beginnen, solche Dinge zur Kenntnis zu nehmen, outen sie sich nur noch öfter ungewollt als derart ahnungs- wie mitleidslose Widerlinge wie diese Autorin der Huffington Post.



3. Die Zahl der Selbsttötungen indischer Männer hat inzwischen epidemische Ausmaße erreicht.



4. In Frankreich macht die Hitzewelle Busfahrern schwer zu schaffen – männlichen Busfahrern, denn sie sind gehalten, lange Hosen zu tragen, während ihre Kolleginnen sich in luftige Röcke kleiden dürfen. Gegen diese Form der Diskriminierung gibt es jetzt einen ungewöhnlichen Protest.

Über einen ähnlichen Fall berichtet Spiegel-Online.



5. Die Post. Von Hartmut Wolters, Väteraufbruch für Kinder Köln, erreicht mich folgende Veranstaltungsankündigung:

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer des VafK Köln e.V.,

2017 entwickelt sich immer mehr zu einem Jahr, welches in die Geschichte der Väterbewegung eingehen könnte. Der Europarat hat mit der Resolution 2079 gefordert, dass das Wechselmodell in den europäischen Staaten nicht mehr verhindert werden darf. Und auch wenn ich unaufhörlich darauf hinweise, dass wir parteipolitisch und konfessionell unabhängig arbeiten, so müssen wir dennoch Meilensteile aufgreifen. Einen solchen hat nun die FDP gesetzt.

Der Koalitionsvertrag zwischen FDP und CDU liegt nun zur Urabstimmung vor und enthält die Forderung der Europaratresolution. Damit hat die FDP als einzige Partei in Deutschland dafür gekämpft, dass die Resolution auch umgesetzt wird.

Jeder, der die Materie kennt, weiß, dass diese Umsetzung viele Gesetze betrifft, die in der Kompetenz des Bundes liegen. Wie also kann ein Bundesland Vorreiter werden, um auf Landesebene Regelungen einzuführen, die das Wechselmodell befördern? Die FDP lädt am kommenden Freitag um 19 Uhr ein, dies zu erörtern. Männer und Väter, wir sind zum ersten Mal eimgeladen, Politik mitzubestimmen. Deswegen ist dieser Termin eine Pflichtveranstaltung für alle Menschen, die ernsthaft wollen, dass sich die Situation ändert.

Einladung zum Familienpolitischen Abend mit interessanten Gästen aus der Gesellschaft und Politik.

Durch den Abend moderiert Ralph Lorenz, Kandidat der FDP für den Deutschen Bundestag im Rhein-Sieg-Kreis I.

Freitag, den 23.Juni 2017 um 19.00 Uhr, Hotel – Restaurant Kasserolle, Seidenbergstraße 64, 53721 Siegburg – Wolsdorf.

Zu Gast und im Gespräch,

- Franziska Müller-Rech, neu gewählte Landtagsabgeordnete der FDP aus Bonn

- Marc Serafin, Jugendamtsleiter aus Niederkassel

- Tim Walter, aus Hamburg, Gründungsmitglied des Internationalen Rates für die paritätische Doppelresidenz, gemeinnützigen Verein mit Sitz in Bonn.

Die Familie ist die kleinste soziale gemeinsame Einheit einzelner Personen. Was passiert mit den Kindern, wenn Familien durch Trennung und Scheidung auseinanderbrechen? Was ist das Beste für das Kind? Bleiben die Interessen im Gefecht der Auseinandersetzung auf der Strecke?

Die Versorgung und Betreuung von Kindern nach einer Trennung/Scheidung der Eltern bewegt Familien weltweit. Auf europäischer Ebene rückte dieses Thema spätestens mit der Entschließung 2079 der Parlamentarischen Versammlung des Europarats Anfang Oktober 2015 in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Die Entschließung fordert, die Doppelresidenz zum Regelfall zu machen. Dies bricht mit der Tradition der deutschen Familienrechtspraxis über die vergangenen 40 Jahre und darüber hinaus!

Die Freien Demokraten haben sich dazu entschlossen, die Empfehlungen des Europarates in Deutschland in konkreter Familienpolitik umzusetzen. Die Beschlusslage des Bundestagswahlprogramms der FDP ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Familienpolitik. Sie fordern für den Fall, dass Eltern sich bei einer Trennung nicht einigen können, wo ihre gemeinsamen Kinder in Zukunft leben sollen, die grundsätzliche Annahme, dass das Wechselmodell dem Kindeswohl am besten entspricht.

Wie können wir die damit einhergehenden Änderungen auch in der Praxis gestalten?

Diskutieren Sie mit der jung eingezogenen Landtagsabgeordneten der FDP, Franziska Müller-Rech aus Bonn, Tim Walter aus Hamburg und dem Jugendamtsleiter aus Niederkassel, Herrn Marc Serafin der als Gastreferent ein Impulsreferat vortragen wird, bevor wir dann in einen fruchtbaren Austausch zwischen Politik und Jugendhilfepraxis gehen, an dem wir auch die Gäste gerne beteiligten möchten.

Ralph Lorenz freut sich, alle Interessierten persönlich zu begrüßen: "Mir ist es ein Anliegen, Problemstellungen in den gesellschaftlichen Focus zu bringen. Ich möchte informieren, diskutieren und für Lösungskonzepte werben und diese in die Politik treiben, um Veränderungsprozesse einzuleiten und voranzubringen."

Für Rückfragen und Kontaktaufnahme

Veranstaltender Ortsverband FDP Siegburg: Ingrid Rumland, ingridrumland@netcologne.de, 02241 381944

Ralph Lorenz Moderation: fdp@RalphLorenz.de, 01573 9021770




Ein anderer meiner Leser schreibt mir heute:

Wer in einer zivilisierten, liberalen Gesellschaft benachteiligt ist, darf auf Ausgleich und Unterstützung durch die Gesellschaft hoffen. Dadurch soll es auch benachteiligten Menschen ermöglicht werden, ein zufriedenes Leben zu führen, ohne ständig mit den Nachteilen hadern zu müssen. Der Ausgleich erfolgt durch Bevorzugung auf anderen Gebieten. Daraus resultiert aber auch: Wer darstellen kann, dass es ihm schlechter geht, der hat auch ein moralisches Druckmittel in der Hand, um direkt oder unterschwellig zum eigenen Nutzen Forderungen stellen zu können.

Das macht die Sache mit dem Ausgleich zu einem zweischneidigen Schwert. Opfer möchte sicherlich niemand sein, aber vielleicht kann man davon losgelöst einen Opferstatus erwerben, und der Ausgleich kann – in welcher Form auch immer – fließen. Man könnte das als eine Art "Versicherungsbetrug" sehen, wenn nicht dejenige, der da "etwas haben möchte", zutiefst überzeugt wäre, tatsächlich Opfer zu sein. Und diese Leute sind ein Problem für die Gesellschaft. Denn die Mittel für einen Ausgleich sind stets begrenzt, sei es in finanzieller Form oder in Form von Mitleid. Da ist es nur logisch, dass jeder, der am Opferstatus kratzt oder gar etwas Opferstatus für sich selbst in Anspruch nehmen will, vom Futtertrog weggebissen wird.

Soviel zur Theorie, kommen wir zu den medialen Reaktionen, die die Gründung einer Männerlobby innerhalb der FDP hervorgerufen haben. Das kleinste Übel waren da noch die Gänsefüßchen, in die bestimmte Begriffe gefasst wurden, um so die Nichtanerkennung zu dokumentieren. Ansonsten Häme darüber, dass sich da Männer "zimperlich anstellen" würden. Und warum? Wenn sich zu den vermeintlich "wahren und einzigen" Benachteiligten (Frauen) andere Benachteiligte (Männer) dazugesellen, dadurch gar die eigenen Nachteile relativiert werden, dann mindern sich die Möglichkeiten des moralischen Drucks auf die Gesellschaft und die Felle des Ausgleichs schwimmen zum falschen Ufer.

Die Verhöhung in den Medien soll klar machen, was man als folgsamer Leser/Zuseher vom Vorhaben innerhalb der FDP zu halten hat: Nichts. Das Dogma des stets und alleinig benachteiligten, weiblichen Geschlechts muß unter allen Umständen gestützt werden. Alte und nützliche Gewohnheiten gibt man eben ungern auf. Solche ideologisch verblendeten Leute sind tatsächlich ein Problem, machen sie doch Menschen mit berechtigten Anliegen gerne mundtot.

Erschreckend ist, wie weit die feministische (Opfer-)Ideologie innerhalb des Journalismus noch verbreitet ist. Haben sich Journalisten nicht grundsätzlich auf die Fahnen geschrieben, Mißstände aufzudecken und allen Menschen Gehör zu schenken? Es wird Zeit für eine ideologiefreie Epoche des gegenseitigen Zuhörens und des echten Verständnisses füreinander.




Ein weiterer Leser erlaubt mir, einen Brief hier zu veröffentlichen, den er an die Redaktion des SPD-Parteiblatts "Vorwärts" geschickt hatte:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich darf Sie als Mitglied der SPD auffordern, den Vorwärts nicht länger als Vehikel eines postfaktischen Feminismus zu missbrauchen! Frau Korbik bringt es fertig, alle Fakten außen vor zu lassen, wenn sie sich ziemlich inhaltsleer daran macht, gegen Männerrechtler im allgemeinen und gegen die liberalen Männer der FDP zu polemisieren.

Es wird Zeit, dass dieses postfaktische Geschwätz zum Ende kommt, dass Feminismus und Genderismus angehalten werden, sich an die Fakten zu halten und sich auf der Basis wissenschaftlicher Auseinandersetzung dem Diskurs in Wissenschaft und Gesellschaft zu stellen. Ich stelle fest, dass dies systematisch verweigert wird, ja dass trotz mehrmaliger Aufforderung wissenschaftlicher Kollegen sich die Zunft der universitären Genderisten weigert, das Mindestmaß, nämlich die wissenschaftlichen Grundlagen ihrer Tätigkeit, offenzulegen.

Das was Feminismus und Genderismus versucht an Spaltung zwischen die Geschlechter zu treiben, ist erbärmlich. Es braucht dringend Männer und Frauen, die diese Art gesellschaftlicher Spaltpilz-Betätigung entlarven und bekämpfen. Es werden Gott sei Dank täglich mehr. Es ist und bleibt Aufgabe der SPD, für eine bessere Gesellschaft zu arbeiten, nicht aber für eine bessere feministische Gesellschaft.

Deshalb ist für mich und im übrigen auch für meine Frau und meine beiden Söhne die Vorstellung geradezu absurd, nach der nächsten Wahl eine rot-rot-grüne Koalition zu haben. Drei feministische Parteien in einem Boot - davon eine, die sich ganz offen als feministische Partei bezeichnet - eine wahrhaft irrwitzige Vorstellung! Da könnte unsere Genossin Schwesig mit einer eigenen Partei antreten, deren Name "Team Gina Lisa" ja schon geboren wäre.

Dabei wären so viele sozialdemokratische Themen anzupacken, was aber nicht passiert, weil große Teile der Partei sich selbstbeschäftigend im Garten des Feminismus tummeln und ansonsten die Arbeit verweigern! Wir für unseren Teil bevorzugen, das sei hier noch angemerkt, die Beibehaltung der Rechtstaatlichkeit (wie in anderen Zusammenhängen übrigens auch!). Die strikte Beachtung dieses Prinzips ist übrigens eine gute Grundlage für Gerechtigkeit und damit impliziert für Gleichberechtigung. Insofern ist in einer pluralistischen Gesellschaft sowohl die Anwesenheit von Männerrechtlern wie auch die von Frauenrechtlern erlaubt. Im besten Fall sollte zwischen beiden ein auf Fakten basierender Diskurs möglich sein. Ob dies aber mit Korbik, Oestreich und Co. möglich ist? Hier steht ein übergroßes Fragezeichen!

Mittwoch, Juni 21, 2017

Darum werden Feministinnen nervös – News vom 21. Juni 2017

1. Gestern hatte ich auf Genderama die bemerkenswerte Aufgeregtheit angesprochen, die m feministischen Lager ausgebrochen ist, sobald die Bildung einer männerpolitischen Gruppe in der FDP angekündigt wurde. Dazu gibt es inzwischen einen treffenden Kommentar des linken Männerrechtlers "djadmoros":

Dass unsere Feministinnen hier nervös werden, ist nur zu verständlich: Ihr gesamter Diskurs beruht darauf, dass der primäre Opferstatus der Frauen als unhinterfragte Prämisse bestehen bleibt. Da diese Prämisse einer empirischen Prüfung nicht standhält, kann sie nur bestehen bleiben, wenn die Absicht, sie zu prüfen, tabuisiert bleibt. Sie kann nur dann tabuisiert bleiben, wenn jeder Versuch, sie kritisch zu thematisieren, in den Bereich der illegitimen Diskurse abgedrängt werden kann, also in den Bereich dessen, was erfolgreich als "rechts" oder alternativ als "Verschwörungstheorie" denunziert werden kann.

Diese Chance einer Tabuisierung wird gefährdet, wenn das Thema von einer Mainstream-Partei auf die Agenda gehoben werden kann, denn diese lässt sich (mit partieller Ausnahme vielleicht noch der CSU) weder als "rechts" noch als "verschwörungstheoretisch" abstempeln. Denn dann befindet sich das Thema, weil Teil einer Mainstream-Agenda, per definitionem im Bereich der legitimen Diskurse. Die betreffende Partei schert damit zudem aus dem informellen, parteiübergreifenden Kartell der Lobby-Femininistinnen aus, die den offiziellen Diskurs zum Thema bislang beherrschen.

Aus diesem Grund sind alle Vertreterinnen und Vertreter dieses Lobby-Feminismus in hohem Maße sensibel für jeden Riss, der sich im alle "Männerfragen" regierenden Denunziations- und Schweigekartell auftut. Wenn "Containment" und "Gatekeeping" des Themas nicht mehr funktionieren, dann ist die feministische Diskursherrschaft als Ganze in Gefahr, das heißt: Es droht ein Dammbruch.

Umgekehrt ist es für uns wichtig, weiterhin beharrlich auch kleine Erfolge zu kumulieren, denn kein Dammbruch ohne vorhergehende Haarrisse.


Die Kommentare darunter sind ähnlich treffend.



2. Inzwischen erwähnt auch die Feministin Yasmina Banaszczuk die Liberalen Männer in der FDP. Dass sie das weder begleitet von Häme noch von Kampfgebrüll tut, ist heutzutage fast schon ein psychologisches Naturwunder. Ich zitiere mal im etwas größeren Zusammenhang, weil ich ihn nicht uninteressant finde:

In der Praxis scheint der Ansatz von innerparteilichen Frauenorganisationen in den Augen junger Politikerinnen aus der Zeit gefallen. "Ich will nicht sagen, dass ich es schlecht finde, wenn Frauen zusammen was machen. Ich finde das gut. Ich finde aber gerade an der FDP gut, dass wir geschlechterübergreifend Inhalte voranbringen wollen", sagt FDP-Mitglied Riedel.

Involvierte Männer lobt auch Laura Dornheim, die für die Grünen in Berlin für den Bundestag kandidiert. Sie hatte mit den Grünen schon in ihrer Jugend Berührungspunkte und kehrte zu ihren politischen Wurzeln nach einem Abstecher zur Piratenpartei zurück. Dornheim glaubt, dass Feminismus für ihr männlichen Mitstreiter selbstverständlich sei. Das ändere die Parteikultur. (Trotzdem müssen auch die Grünen mit zu wenigen sichtbaren Frauen in Spitzenpositionen und Sexismusvorwürfen kämpfen. In Riedels FDP wurde mittlerweile eine Männerorganisation gegründet, die sich gegen "Genderideologien" stellen und für Männerquoten einsetzen will.)

Darüber hinaus wird an dieser Stelle die Überalterung der Parteien zum Problem. "Die Frauenorgas in der SPD sind definitiv überholt. Da herrscht ein Alice Schwarzer-Feminismus, den du da auch so nicht raus bekommst", seufzt Müller, und klingt dabei ähnlich wie ihre Kolleginnen aus der Linken und der FDP.




3. Zur Erbauung zwischendurch der aktuelle Wahltrend: Zwei verschiedenen Umfragen zufolge schmiert die SPD weiter ab, die FDP ist drittstärkste Partei. (Allensbach etwa sieht die CDU bei 40, die SPD bei 24, die FDP bei 10,5, die Linke bei 8,5, die Grünen bei 7,0 und die AfD bei 6,5 Prozent.) Ich drücke die Daumen, dass sich dieser Trend fortsetzt.



4. Kaum behauptet irgendjemand, irgendwo werde eine Frau schlechter bezahlt als ein angeblich vergleichbarer Mann, stürzen sich etliche andere darauf und verbreiten diese Meldung weiter, als ob es eine Tatsache wäre. Aktuell tut das etwa die immer stärker feministisch ideologisierte Website "Serienjunkies" mit der Meldung Wonder Woman: Gal Gadots Gage viel geringer als bei Kollegen. Warum es sich dabei um Fake News handelt, erfährt man etwa hier und hier und hier. Auch ohne diese Richtigstellungen zu kennen weisen fast alle Leser den Redakteur, der diesen Artikel zu verantworten hat, zurecht, wie sehr er sich verrannt hat.

Mich ärgert es wirklich, dass es immer schwieriger wird, eine Website zu finden, auf der man einfach nur sachlich über Trivialitäten wie neue TV-Serien informiert wird, ohne dass die Macher dieser Seite einen mit der Ideologie vom Opfer Frau zu indoktrinieren versuchen – offenbar weil "alle anderen" im Medienzirkus auch so schreiben. Offenbar gibt es in zig Redaktionen inzwischen folgendes eingeübte Procedere:

Irgendjemand behauptet XY -> gegenrecherchieren, andere Seite nach ihrer Darstellung des Sachverhalts fragen

Feministin spricht von Frauenunterdrückung –> Auf keinen Fall kritische Recherche beginnen! Finger weg! Das ist frauenfeindlich! Feministische Äußerungen erfolgen grundsätzlich ex cathedra und müssen eins zu eins als Tatsachenmeldung übernommen werden.

Aber es ist erfreulich, dass sich das die meisten Leser nicht mehr bieten lassen. Die Kluft zwischen den Predigern und ihrer Gemeinde wird an etlichen Orten überdeutlich.



5. Ein Artikel Stefan Behrs in der Frankfurter Rundschau über den Prozess gegen die wegen Zuhälterei, Menschenhandel, Körperverletzung und Steuerhinterziehung angeklagte Rapperin Schwesta Ewa veranschaulicht, wie unterschiedlich in unseren Leitmedien über Frauen und Männer geschrieben wird. Ein kleiner Spoiler ist bereits die Schlagzeile: "Respekt für Schwesta Ewa".

Wenn die Angeklagte etwa berichtet, sie könne Männer nur an der "Größe ihres Gemächts" unterscheiden, stimmt die Frankfurter Rundschau gerne zu:

Bei einem Blick auf die Männer-Clique, die zur Unterstützung der Angeklagten in den Zuschauersaal des Landgerichts gekommen sind, könnte man fast meinen, dass da was dran ist: gleiche Frisur (Undercut), gleicher Oberarmdurchmesser (XXL), gleiche breitbeinige Attitüde. Unterscheidung schwierig: alle tragen Hosen.


Man stelle sich vor, was los wäre, wenn ein Mann derselben Straftaten angeklagt würde wie "Schwesta Ewa", behaupten würde, er könne Frauen nur anhand ihres Schoßes unterscheiden, und in einem Artikel der "Welt" über den Prozess würde es heißen:

Bei einem Blick auf die Frauen-Schar, die zur Unterstützung des Angeklagten in den Zuschauersaal des Landgerichts gekommen sind, könnte man fast meinen, dass da was dran ist: gleiche Frisur, gleiche Oberweite, gleiche tussenhafte Attitüde. Unterscheidung schwierig: alle tragen Röcke.


Liest man den Artikel weiter, erscheinen die Vorwürfe, die Angeklagte habe Prostituierte misshandelt, die für sie tätig waren, halb so wild:

Sicher, Schwesta Ewa habe sie öfters geschlagen, aber nur, wenn ihr in Alltagssituationen mal wieder die Hutschnur geplatzt sei. Aber Gewalt, sagten die Zeuginnen, sei in dem Milieu nun mal an der Tagesordnung. Und auch den Opfern nicht fremd. Eine der Zeuginnen ist bereits wegen eines Gewaltdeliktes vorbestraft: Sie hatte einem Komplizen die Tür zur Wohnung eines Freiers geöffnet, den dieser dann mit einer Eisenstange windelweich geschlagen hatte. "Aber ich habe nicht mitgeschlagen, ich bin nur danebengestanden", sagte die Frau vor Gericht.


Auch hier fragt man sich, welcher männlicher Zuhälter damit verteidigt werden würde, dass er nur dann Frauen schlage, wenn ihm die Hutschnur geplatzt sei, zumal Gewalt in seinen Kreisen ja ohnehin an der Tagesordnung wäre und eines seiner Opfer auch schon mal wegen eines Gewaltdeliktes vorbestraft gewesen sei.

Im Artikel der Frankfurter Rundschau lautet das Fazit: Während etwa dem Moderator Andreas Türck auch ein Freispruch nach einem Vergewaltigungsprozess nichts nützte, um seine Stelle zu retten, dürfte "Schwesta Ewa" auch nach einem Schuldspruch eine freie Frau sein, und mit ihrer Karriere dürfte es eher bergauf gehen. So porträtiert auch die Rundschau Schwesta Ewa abschließend als "geborene Geschäftsfrau":

Eine, die aus extrem schlechten Startbedingungen das Maximum herausgeholt hat. Man muss vor solchen Menschen natürlich keinen Respekt haben. Aber man kann es durchaus.




6. Kaum habe ich die letzten Absätze eingetippt, kommt diese Meldung rein: Schwester Ewa muss 2,5 Jahre ins Gefängnis. Den Respekt erbietenden Quasi-Freispruch durch die "Frankfurter Rundschau" kann sie sich jetzt an ihre Zellenwand hängen.



7. Die männerpolitische Website "A Voice for Men" kündigt einen Dokumentationsfilm an, der zum Thema Jungenbeschneidung dasselbe leisten soll, was "The Red Pill" zum Thema Männerbewegung geleistet hat. Den viel versprechenden Trailer kann man sich hier bereits anschauen.

Dienstag, Juni 20, 2017

SPD-Parteiblatt sieht "Männerrechtler als gesellschaftliches Problem" – News vom 20. Juni 2017

1. Dass die Spezialdemokraten gewaltige Probleme damit haben, Geschlechterpolitik auch für Männer zu machen, ist kein großes Geheimnis. Deshalb überrascht es nicht, dass im SPD-Parteiblatt "Vorwärts" bereits gegen die Akteure einer solchen Geschlechterpolitik Stellung bezogen wird – gegen Männerrechtler im allgemeinen und gegen die Liberalen Männer der FDP sieben Wochen vor ihrer Gründung im Besonderen. Diesmal erklärt uns Julia Korbik, warum Männerrechtler für sie ein "gesellschaftliches Problem" darstellen.

Dabei sagt Julia Korbik an mehreren Stellen ihres Aufsatzes nicht die Wahrheit:

Es ist nun einmal nicht zu leugnen, dass die überwältigende Mehrheit der Opfer [häuslicher] Gewalt Frauen und die überwältigende Mehrheit der Täter Männer sind.


Tatsächlich liegt eine Gleichverteilung zwischen den Geschlechtern vor.

In der FDP rauft man sich angesichts dieses vermeintlichen Einsatzes für Gleichberechtigung die Haare, und das zu Recht.


Tatsächlich ist das eine Wunschphantasie von Julia Korbik, die durch bloßes Behaupten nicht in die Wirklichkeit geträumt werden kann.

Eine andere, vielsagende Angstphantasie von Julia Korbik ist diese:

Männerrechtler finden in den letzten Jahren immer mehr Gehör.


Es folgt ein wenig Geholze gegen MANNdat und Genderama sowie Lob für das aus feministischer Sicht erfreulich handzahme Bundesfourm Männer.

Julia Korbiks Attacken auf die Männerbewegung sind auch Thema eines Artikels von Mark Smith. Auch er macht darauf aufmerksam, dass Korbiks Artikel von Anfang an von einer auffallenden Unehrlichkeit geprägt ist und sich Korbik eher von ihren Ängsten als von belegbaren Tatsachen leiten lässt – etwa wenn es schon im Titel ihres Beitrags heißt: "Wie die Liberalen Männer den Feminismus bekämpfen wollen". Smith kommentiert:

Im entsprechenden Programmentwurf kommt das Wort Feminismus überhaupt nicht vor, und ich kann außerdem keinen Kampf oder ein Gegeneinander feststellen im Sinne von: hier der böse Feminismus und da die guten Liberalen Männer. Das Framing des Titels gibt dementsprechend bereits eine gewisse Sichtweise vor, unter welcher Perspektive (Frame) der Text gelesen werden soll: nämlich die Bekämpfung des Feminismus durch die Liberalen Männer der FDP.


Smiths Analyse endet mit dem Fazit:

Julia Korbik geht es primär nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Programmentwurf der Liberalen Männer der FDP sowie den Problemlagen und den Benachteiligungen, die es nun mal gibt, von Jungen, Vätern und Männern, sondern vornehmlich um Dämonisierung, Feindbilderzeugung und Delegitimierung der Liberalen Männer und deren Anliegen. Es macht den Anschein, dass Benachteiligungen sowie Problemlagen von Jungen, Männern und Vätern von gewissen Feministinnen, wie beispielsweise Julia Korbik, vehement negiert werden sollen.


Warum wird die bloße Existenz einer Männerbewegung außerhalb der Mauern der feministischen Sichtweise von einigen als Bedrohung erlebt? Vor ein paar Tagen schon fasste einer der Kommentatoren bei Christian Schmidt die Aufregung über die Liberalen Männer in der FDP treffend zusammen:

Dieser Vorgang ist ein Faszinosum. Diese Gruppe ist bisher ein Phantom. Außer einem ersten, halbgaren Entwurf eines nicht gerade revolutionären Themen- und Forderungskatalogs weiß man nichts über sie, insbesondere kennt niemand die involvierten Personen und deren Machtpositionen innerhalb und außerhalb der FDP.

Trotzdem scheint bei Oestreich und Co. Alarmstimmung zu herrschen, und man fährt schon mal auf Vorrat Geschütze auf und feuert Breitseiten ab.

Panik?

Panik bei dem Gedanken, irgendwo im Machtgefügen der Parteienlandschaft (ohne AfD) könnte ein winziges Eckchen entstehen, wo die feministische Monokultur unterbrochen wird?


Ja, so ist das wohl. Wir erleben beim Feminismus derzeit das, was wir in der Menschheitsgeschichte schon oft erlebt haben: Aus einer emanzipatorisch gedachten Revolution von Individuen ist ein rigides, hierarchisches System geworden. Und aktuell sind wir die Störenfriede, die dieses System in Unordnung bringen. Für mich persönlich ein Lebenstraum, für viele andere einfach nur nervig. :-)

Julia Korbiks Artikel wird bereits auf der Facebook-Seite von "Vorwärts" diskutiert.



2. Der Stern beschäftigt sich mit den unterdiagnostizierten Depressionen bei Männern:

Statistisch gesehen erkranken Frauen zwei bis drei mal häufiger an Depressionen. Es drängt sich die Frage auf, ob es Männern vielleicht einfach nur schwerer fällt, über das Thema zu reden und sich und ihrem Umfeld gegenüber den Malus einzugestehen. Immerhin liegt die Selbstmordrate von Männern drei mal so hoch wie bei Frauen. Manche Männer nehmen ihre Probleme scheinbar buchstäblich lieber mit ins Grab, statt einfach mal drüber zu sprechen.


Ja, warum sprechen Männer nicht einfach mal über ihre Probleme, diese Dödel? Es ist doch nicht so, als ob das mit sozialen Sanktionen bestraft werden würde ..?



3. Ein Beitrag über internalisierte Männerfeindlichkeit, den ich aktuell entdeckt habe, ist eigentlich schon zu alt für ein Newsblog, aber wenn ich etwas besonders spannend finde, mache ich ja mal eine Ausnahme. Der Text wurde von einer schwarzen Frau verfasst, die mit einem weißen Mann verheiratet ist. Die beiden hatten gerade eine Wohnung an eine Frau statt an einen Mann vermietet.

At dinner we were discussing that choice in terms of intersectionality and so I started by saying that it was very wrong of us in terms of equality to choose the girl for the reason we did. He agreed but said that it is just a part of life that people are more afraid of men and that he also has the same fears of other men. He spoke about a recent thing that happened to us. We were at a park both lying down on a rug and watching our kids play. A child with down syndrome then came up to us and close to my husband and lay down as if she wanted to sleep, she held on to his leg and admittedly it was weird. I thought nothing of it and moved around so that he could move closer to me to give the child more space to lay down.

At dinner last night he told me that in that instance he was very afraid of what others might think of him with a little child laying next to him like that, I would not have been afraid and fear was the furthest thing from my mind. So I asked him if he sees how this negative stereotype against men hurts men. He said yes but that it is just a part of life. He said that if for example our toddler goes to a woman and plays he would think nothing of it but when she goes to a man he pays more attention, looks closer just in case something happens.

This all reminded me of something else: being black! And so I told him, he knows exactly what it is like to be black. This made me wonder, is it the case that men as a whole can understand what being black is like since they live a similar experience. A disturbing part of being black is that the media or culture or just the reality does cause you to be afraid of others who are exactly like you. You may be aware that it is wrong, but you are still unable to stop that from happening.




4. In Großbritannien analysiert der maskulistische Abgeordnete Philip Davies, wie er trotz recht happiger Verleumdungen im Wahlkampf über die Schwadrone der feministischen Korrektheit siegte:

The 2017 General Election was the time when the politically correct brigade decided that they wanted my time in Parliament to end.

As I have written here before, if you take on their shibboleths (eg arguing against positive discrimination and quotas in jobs) then they try to smear and bully you. Their aim in smearing you is to discredit you so that nobody believes what you say. Alternatively, they bully you to try to stop you from speaking out again and to discourage others from doing so.

Fighting political correctness since I was first elected in 2005 had brought a considerable amount of smearing and abuse. However, I am stubborn and refuse to be bullied and so had continued campaigning against political correctness in Parliament.

Indeed, as far as the PC brigade was concerned, I had become far worse. I actually had the temerity to argue that men and women should be treated equally in the criminal justice system. I have repeatedly highlighted how men are treated much more harshly in the criminal justice system and I had the nerve to argue that the sex of the victim and the perpetrator was irrelevant – all should be treated equally before the law. This flies in the face of the feminist zealot position I have previously mentioned which is that they want equality for women but only when it suits!

My reward for saying that everyone should be treated equally was to be called a misogynist by Sophie Walker, Leader of the Women’s Equality Party, and to be opposed by her at the General Election.

The election campaign in Shipley was predictably vile. Those opposing me decided that they had no positive message to sell to the electorate and so they relied – almost exclusively – on untruths and smears.

To give just one example, a lady in Bingley told me that a canvasser from the Women’s Equality Party had told her that the reason I had opposed the Istanbul Convention was because I beat my wife. I don’t know how many people were told this but I sincerely hope nobody believed such a nasty, blatant lie.

The Shipley Feminist Zealots put out leaflets – claiming not to be supporting any candidate although clearly acting as cheerleaders for the Labour Party and against me – which were full of half-truths and in some cases blatant untruths about my record in Parliament. They even handed out free cake to people along with their leaflets urging people not to vote for me. Keen students of election law might recognise this as "treating" but the Shipley Feminist Zealots did it with impunity.

In the event, despite Labour claims early on the evening of the count that they had won (these claims were faithfully reported as fact by their many friends in the media), I was re-elected with a majority of 4,681 (around half the majority I had in 2015), with the highest number of votes I have ever received (27,136), and the highest percentage of the vote I have ever achieved (51.3%).

The Leader of the Women’s Equality Party secured a derisory 1,040 – just 1.9% of the vote – thereby losing her deposit.

I am grateful to the people of the Shipley constituency for seeing through the lies and smears – they are wonderful salt of the earth people.

Three points of interest about the Women’s Equality Party come to mind. The first was how much national media interest they were able to generate from their left-wing politically correct friends in the London media despite having so little public support. The Guardian, Sky News and Channel 4 News were just three examples of the media coming to report in the campaign in Shipley – giving maximum publicity to the campaign from the Women’s Equality Party – even though it was pretty obvious throughout they would lose their deposit.

The second (and most satisfying) was how I managed to change the policy of the Women’s Equality Party on an issue of ... women’s equality and rights! Before the election someone had emailed the Women’s Equality Party about their stance on sharia councils and their treatment of women. The Women’s Equality Party replied to say "The Women’s Equality Party is a non-partisan political party and the issue of sharia councils is a partisan one so we don’t have a Party line".

I have worked with the Crossbench Peer and human rights campaigner Baroness Cox against sharia councils and their treatment of women. I highlighted the Women’s Equality Party’s shameful position on sharia councils and guess what ... .the Women’s Equality Party now opposes Sharia Councils and their treatment of women. I am delighted I was able to help them with their policies to help women!

Finally, during Channel 4 News’ visit to Shipley, Sophie Walker said to the programme: "Philip Davies is a proponent of the idea that you achieve equality by treating everyone the same" – something she repeated at one of our hustings meetings. She is absolutely right – I do. How she equates that with her defamatory accusations at the start of the campaign – that I am a misogynist and anti-women – is beyond me, but I look forward to her explanation.

So I managed to persuade the Women’s Equality Party to change their policy on sharia councils and I managed to persuade them that I believe in true equality. All in all that seems like a success. I hope Sophie stands again in Shipley at the next General Election when I will aim to again help her develop better policies.




5. In Berlin will die rot-rot-grüne Regierung einen Rat aus Sittenwächtern darüber entscheiden lassen, welche Reklame erlaubt und welche verboten wird. Dabei scheint es sich um ein Phantomproblem zu handeln: Beschwerden wegen Reklame, die irgendjemand anstößig findet, gibt es keine.



6. "Viele Eltern können sich das Wechselmodell nicht leisten" argumentiert der für das Bundesfrauenministerium tätige Psychologe Stefan Rücker.



7. Hm, das ist irgendwie blöd gelaufen: Venedigs erste weibliche Gondoliere ist jetzt ein Mann..



8. Die Post. Einer meiner Leser schreibt mir heute:

Vielleicht können Sie diese Information im Hinblick auf den Mythos vom Gender Pay Gap verwenden. Es geht um einen Artikel aus dem Tagesspiegel, in dem es um sogenannte "weibliche Computer" geht. Dies sind Abteilungen in der Astronomie Ende des 19. Jahrhunderts, die auschließlich aus Frauen bestanden. Diese wurden engagiert, um die riesige Menge an Material zu bearbeiten (reine Routinearbeit, aber zeitaufwändig), die damals anfiel. Wie im Tagesspiegel üblich, wird der Artikel aus feministischer Sicht geschrieben und soll dazu dienen zu zeigen, wie die böse Männerwelt in der Wissenschaft die Leistungen weiblicher Angestellter nicht würdigt. Nicht neues also.

Man könnte sich nun allerdings fragen, warum diese Abteilungen ausschließlich aus Frauen bestanden. Diese Antwort findet sich im Artikel: Frauen wurde weniger Geld bezahlt. Der Tagesspiegel hat somit unbedachterweise den Nachweis erbracht, dass TATSÄCHLICH ausschließlich Frauen eingestellt werden, wenn man diesen weniger Lohn zahlen kann. Ein Argument, dem Feministinnen meist nur entgegnen können, dass die Bosheit der Männer so weit geht, dass Vorurteile gegen Frauen sogar vor wirtschaftlichen Interessen stehen. Nun zeigt die Realität allerdings, dass genau das Gegenteil passiert, und das auch noch in der frauenverachtenden damaligen Welt der Wissenschaft! Wenn das schon dort vor über 100 Jahren passierte, dann erst Recht in anderen Branchen, gäbe es diesen Gender Pay Gap wirklich.

Sonntag, Juni 18, 2017

Muss Gina-Lisa Lohfink 100.000 Euro zahlen? – News vom 18. Juni 2017

1.
Gina-Lisa Lohfink darf laut Berliner Landgericht öffentlich nicht mehr ihre bisherigen Vergewaltigungsvorwürfe äußern. Einem entsprechenden Vergleichsvorschlag des Gerichts habe auch die 30-Jährige zugestimmt, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. (...) Der Anwalt des Klägers, Christian Gerlach, kündigte jetzt eine Zivilklage gegen Lohfink an.


Der Stern berichtet.



2. "Die Brigade der Männerrechtler befreit sich vom Knebel der Medien" titelt der australische "Spectator:

Misogynistic, racist, homophobic. The men’s rights movement is often dismissed by the mainstream media as nothing more than a hate group - an assortment of angry chauvinists intent on forcing women into a life of servitude at the hands of men. I attended the annual International Conference on Men’s Issues, which was held on the Gold Coast over the long weekend, and tellingly, the mainstream narrative couldn’t be further from the truth.


Hier geht es weiter.



3. Währenddessen geht der Trend beim Feminismus exakt in die Gegenrichtung. Immer mehr Frauen erkennen, dass es sich bei dieser Ideologie keineswegs um die Engel des Lichts handelt, als die Feministinnen sich selbst präsentieren, und steigen aus dieser Bewegung aus. Eine dieser Frauen berichtet darüber in dem Artikel "Is Third Wave Feminism Ruining the World?" Ein Auszug:

In this blog, I want to discuss why Third-Wave Feminism seems to be ruining our planet. It has even been described as "cancer" online, which by the way, as someone who has lost several family members to cancer, I didn’t believe was a fair comparison when I first heard it. Three years and several articles and YouTube videos later ... and well ... Feminism just may be a disease like cancer. Why? Well, people tend to "catch" it, and they change ... and not in good ways. How do I know this? I almost became that person. Okay, so I probably totally became that person but I may still be in partial denial as to how bad I was.


Das Problem ist natürlich, dass Aussteigerinnen aus der feministischen Hassbewegung, anders als Aussteiger aus rechtsradikalen oder religiös-fundamentalistischen Gruppen über ihre Erfahrungen nur in kleinen Blogs berichten können, während Politik und Leitmedien dieser Bewegung weiterhin huldigen.



4. Dieses Problem spricht aktuell das populärwissenschaftliche Magazin "Psychology Today" an. Dessen Autor Mark Sherman berichtet:

I do not worry so much for my own sons, who range in age from 36 to 52, or even for my grandsons, who are being raised beautifully, and are doing just fine. But I worry for my gender. Everywhere I look, there are examples of how boys are seen as in need of re-shaping, and these inevitably upset me. Here’s an example of what can (and did) set me off: It’s a recent article by New York Times writer Clair Cain Miller, titled "How to Raise a Feminist Son". I have to admit that the title itself angered me. I have seen the word "feminist" become the new world order. To not be a feminist seems often to be equated with not being a decent human being. But suppose I have noticed, as I have, that while in so many ways girls and young women are doing better than boys and young men, men who fight for what they see as right for themselves and their sons are often labeled — by feminists — as misogynist.




5.
The University of California-Los Angeles is offering to pay students to serve as "Social Justice Advocates" who will "educate" their peers about "systems [of] oppression." The Social Justice Advocates program seeks students who want to help their classmates "navigate a world that operates on whiteness, patriarchy, and heteronormativity as the primary ideologies," and comes with a quarterly stipend, the amount of which has yet to be determined.


Hier geht es weiter. Genderama berichtete mehrfach über ähnliche Entwicklungen an anderen US-amerikanischen Universitäten.



6. Weitere News findet man bei Geschlechterallerlei.

Samstag, Juni 17, 2017

FOCUS berichtet über Demo der Väterrechtler – News vom 17. Juni 2017

1. Mit einer knappen Woche Verspätung berichtet der FOCUS über die Demonstration der Väterrechtler am letzten Wochenende. In dem Artikel von Johannes Fels heißt es:

Väter werden nach Trennung und Scheidung in Deutschland erheblich benachteiligt. (...) Obwohl der Europarat Deutschland in der Resolution 2079 aufgefordert hat, in Deutschland das Wechselmodell als Standard nach Trennung und Scheidung einzuführen, weigert sich das Justiz- und das Familienministerium beharrlich, dem nachzukommen. Die Ministerien orientieren sich dabei nicht am Kindswohl, sondern an ihrer ideologisch väterfeindlichen Grundhaltung.

(...) Ein Redner formulierte es so: Ich habe einen Traum: Männer, Jungen, Frauen und Mädchen werden in Deutschland eines Tages gleichberechtigt sein.

Davon sind Väter in der Familienpolitik noch weit entfernt. Das Wechselmodell gibt es (noch) nicht und nicht einmal 5% der Alleinerziehenden in Deutschland sind Väter. Und dies nicht, weil die Väter nicht wollen, sondern weil sie nicht dürfen. Daran muss sich etwas ändern, war die einhellige Meinung der Väter und Großeltern, die am Samstag in Köln demonstriert haben.


Hier findet man den vollständigen Artikel.



2. Hin zu einer maskulistischen Filmkritik: Lucas Schoppe beschäftigt sich heute mit "Wonder Woman". Damit verlinke ich auf Genderama erstmals einen Beitrag, den ich selbst noch nicht gelesen habe, weil ich mir den Film noch wenigstens einigermaßen unbefangen ansehen wollte. (Wenn man viel auf US-Medienseiten unterwegs ist, wird man ohnehin schon kontinuierlich mit Spoilern zugeknallt, was diesen Film angeht.) Aber Schoppe-Texte kann man ja unbesorgt auch blind verlinken.



3.
Trendy Instagram moms are pioneering a new parenting trend – asking their babies for permission before picking them up.

Enterprising new parents claim to be expanding the boundaries of consent, even though their infants can’t talk and barely understand the world around them.

They claim that picking up babies without checking in with them first is an aspect of "rape culture" – and that raising them without involuntary lifting will make sure their sons don’t become rapists in later life.


Hier geht es weiter.



4. Weitere aktuelle Nachrichten findet man heute hier.

Freitag, Juni 16, 2017

Danke FDP! Nordrhein-Westfalen macht Männerpolitik – Weitere News vom 16. Juni 2017

1. Heide Oestreichs missgünstiger "taz"-Artikel, dem zufolge die FDP und eine progressive Männerpolitik nun wirklich nicht zusammen gingen, ist gerade erst ein paar Tage alt, da werden mit dem Koalitionsvertrag, den die nordrhein-westfälischen Liberalen mit der CDU abschlossen und heute der Öffentlichkeit vorstellten, erstmals maskulistische Forderungen Regierungspolitik auf Landesebene.

So heißt es in dem Vertrag zum Thema Gesundheit:

Eine stärkere Berücksichtigung von Geschlechteraspekten soll in allen Versorgungsbereichen unterstützt werden: von der Prävention über die Diagnostik und Therapie bis zur Rehabilitation und Pflege. Dazu zählen auch spezifische Angebote zur Förderung der Männergesundheit. Die Ausrichtung des Kompetenzzentrums "Frauen und Gesundheit" wollen wir in diesem Sinne einer geschlechtergerechten Gesundheit erweitern.


Und zum Thema Gewaltschutz lesen wir in dem Koalitionsvertrag folgendes:

Auch Jungen und Männer können Opfer von Gewalt werden. Im Rahmen der Planung zum spezialisierten Hilfeleistungssystem wird daher auch der Bedarf an Akutschutzplätzen für von Gewalt betroffene Jungen und Männer berücksichtigt.

Es wird eine "Landeskoordinierungsstelle zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Männer und zur Stärkung des Opferschutzes" eingerichtet. (...) Die Landeskoordinierungsstelle fungiert zugleich als Bindeglied zu den in Nordrhein-Westfalen ansässigen Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt, die durch ihren pro-aktiven Ansatz zeitnah nach einem Polizeieinsatz den betroffenen Opfern ein Beratungsangebot unterbreiten.

Der Landesaktionsplan "Gewalt gegen Mädchen und Frauen" wird fortgeführt. Es wird ein Landesaktionsplan "Gewalt gegen Jungen, Männer und LSBTTI" entwickelt.


Um mit Heide Oestreich zu sprechen: "Haha, die FDP macht Männerpolitik!"

Wie unter anderem MANNdat vor einigen Monaten berichtete, waren in der vorangegangenen Legislaturperiode sämtliche Vorstöße der FDP in Sachen Männergesundheit von den rot-grünen Parteien abgeschmettert worden.



2. In Großbritannien erleidet der feministische "Guardian" einen erheblichen Leserschwund. So hat sich in den vergangenen zwölf Jahren die verkaufte Auflage von 380.000 auf 160.000 mehr als halbiert. Das starke Online-Standing des Blattes nutzt ihm nur bedingt: Denn Online-Beiträge entlohnen die Leser mit freiwilligen Zahlungen, die nicht ausreichen, um die Zeitung in die Gewinnzone zu führen. Stattdessen hatte der "Guardian" im vorletzten Geschäftsjahr einen Verlust von 62,6 Millionen Pfund zu verzeichnen. Um einen Bankrott abzuwenden, musste das Blatt viele Mitarbeiter entlassen und sein Format drastisch beschneiden.



3.
Zu einem aufsehenerregenden Urteil gelangte heute das Wiener Verwaltungsgericht. Die Bäckereikette "Der Mann" hat sich unwiderruflich den Anti-Diskriminierungsrichtlinien der EU zu beugen und muss fortan unter dem Namen "Der/Die Mensch*In_nen" firmieren.

"Das Unternehmen leiste mit seiner offensiv-patriarchalischen Namensgebung und der glorifizierenden Präsentation phallusartigen Gebäcks, wie Kornspitz, Baguettes und Salzstangerln in beleuchteten Glasvitrinen, einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Sexualisierung des öffentlichen Raumes", heißt es in der Urteilsbegründung.


Hier geht es weiter mit der Satire.

Sologamie weiter im Trend – News vom 16. Juni 2017

1. Auch der Deutschlandfunk beschäftigt sich mit dem derzeitigen Höhepunkt des feministischen Narzissmus: Sologamie, zu deutsch: Frau heiratet sich jetzt selbst. So ganz folgenlos scheint der "Streik der Männer", was Partnerschaften angeht, also nicht zu sein. Dabei kommt der Deutschlandfunk seiner Informationspflicht in erfreulicher Weise nach: "Die Sologamie führt zu keinen rechtlichen und steuerlichen Vorteilen – sie ist nicht anerkannt."

Dafür wird aber die Scheidung deutlich günstiger, wenn man sich auseinander gelebt hat.



2. Das Blog "Maskulismus für Anfänger" analysiert tiefgehend den Frontalangriff der Süddeutschen Zeitung auf Männer:

Im Rahmen ihrer psychologischen Kriegführung gegen "den Mann als solchen" hat die Süddeutsche Zeitung (SZ) am letzten Wochenende gleich fünf Artikel zum "brandaktuellen" Themenschwerpunkt "Mann in der Krise" publiziert. Tatsächlich ist die feministische Propaganda, der Mann stecke in einer Krise und habe gefälligst verunsichert zu sein und im Feminismus sein Heil zu suchen, mittlerweile jahrzehntealt und dient mittlerweile bestenfalls zur Demoralisierung des Gegners (sofern dieser darauf hereinfällt).

Insofern überrascht es nicht, daß die SZ keinerlei neue Erkenntnisse zu bieten hat, worin die "Krise des Mannes" besteht und wer überhaupt dieser "Mann" ist. Statt Sachinformationen bietet die SZ einen bunten Strauß von feministischer Halbwahrheiten bzw. Ganzfalschheiten. Im Leitartikel bietet sie immerhin optisch als Aufmacher für die feministische Leserin ein extrem muskulöses, allerdings daumenlutschendes (!) Exemplar der Spezies Mann an, womit eindeutig bewiesen ist, daß "der Mann als solcher" ein in seine Muckis verliebter, retrograder Vollidiot, also die personifizierte Krise ist.

Die desaströse journalistische Qualität des Leitartikels setzt sich im ganzen Themenschwerpunkt fort: Die meisten Beiträgen vermitteln kurioserweise und ggf. ungeplant den Eindruck, daß eigentlich nicht "die Männer" eine Krise haben, sondern viel eher die Frauen, der Feminismus und die SZ-Redaktion.


Hier geht es weiter.



3. In den USA hat die Männerrechtsbewegung inzwischen derartige Bedeutung erreicht, dass sich die New York Times höchstselbst auf die Bürger- und Menschenrechtler einschießt: auf der Grundlage eines einzelnen Bloggers, der diese Bewegung hasst. Damit sind wir wohl endgültig auf Stufe 3 des von Mahatma Gandhi geschilderten Prozesses angelangt: "Erst ignorieren sie dich. Dann lachen sie über dich. Dann bekämpfen sie dich. Dann gewinnst du." Der letzte, auf den sich die New York Times eingeschossen hatte, wurde danach immerhin Präsident der USA.

Allerdings möchte ich nicht wissen, wie die New York Times Männerrechtler durch den Kakao ziehen würde, wenn auch nur ein paar von ihnen beschließen würden, "sich selbst zu heiraten". Dann wären sie natürlich keine Helden emanzipatorischer Befreiung, sondern verschrobene Loser, die keine abbekämen So unterschiedlich bewertet man nun mal im "Frauen verachtenden Patriarchat".



4. Apropos Patriarchat: Warum geben wir für den Vater- weniger als für den Muttertag aus? fragt die britische BBC. Zu einer grundlegenden Kritik unserer einseitigen geschlechtsbezogenen Wertschätzung wird dieser Beitrag aber natürlich nicht.



5. Über einen der Nürnberger Trennungsväter, den ich auf dem Genderkongress kennen und schätzen gelernt habe, erreicht mich folgende Info:

Ich habe Anfragen bekommen von zwei Filmemachern und einer Zeitungsredakteurin, die berichten wollen über häusliche Gewalt gegen Männer. Die folgenden drei Fragen wären dabei besonders interessant:

Habt ihr im häuslichen Bereich durch eine Frau verübte Gewalt erfahren?

Wurde gegen euch ein falscher Vorwurf häuslicher Gewalt erhoben?

Kennt jemand einen Polizeibeamten*, der bereit wäre zu berichten, wie die Polizei damit umgeht, wenn Männer Hilfe gegen weibliche Gewalt im häuslichen Bereich suchen?

Wenn ihr bereit seid, mit den Journalisten zu sprechen, dann erklärt bitte eure Zustimmung zur Weiterleitung eurer Kontaktdaten ganz einfach dadurch, dass ihr mir diese Nachricht zurückschickt und ganz oben in drei Zeilen euren

Vornamen und Familiennamen

Telefonnummer tagsüber

Email-Adresse

schreibt. (...) Selbstverständlich könnt ihr diese Nachricht an Andere weiterleiten, die dazu vielleicht berichten möchten!


Der Ansprechpartner der Nürnberger Trennungsväter ist unter der Mailadresse ziegelsteiner@t-online.de erreichbar.

Donnerstag, Juni 15, 2017

Teresa Bücker attackiert Liberale Männer in der FDP – News vom 15. Juni 2017

1.
Die Chefredakteurin Teresa Buecker vom Frauen-Onlinemagazin Edition F. hat sich in einem Artikel unter dem Titel "Eine ‚Männergruppe‘ in der FDP möchte gegen ihre Benachteiligung kämpfen" mit dem Programm der Liberalen Männer in der FDP auseinandergesetzt. Eine inhaltliche Beschäftigung findet jedoch mehrheitlich nicht statt. Sie setzt lieber auf Delegitimierung der Männerrechtler und deren Anliegen.


Hier geht es weiter. Bückers Angriff wird mit Sicherheit nicht die letzte feministische Attacke auf die Liberalen Männer bleiben. Nichts scheint Feministinnen mehr in Rage zu bringen als Männer, die eigene geschlechterpolitische Anliegen äußern.

Die feministischen Angriffe auf die Liberalen Männer sind heute auch Thema bei Christian Schmidt: Warum eine eigenständige, nicht in den Feminismus eingegliederte Männervertretung dringend erforderlich ist.



2. Die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch argumentiert im Berliner Tagesspiegel: Die Geschlechterforschung ist ein politisches Instrument.



3. Die abscheuliche Behandlung, die die Filmemacherin Cassie Jaye nach ihrer Dokumentation über Männerrechtler von australischen Journalisten erfuhr, führt zu immer neuen Artikeln, die bei dieser Gelegenheit die Einseitigkeit unserer feministischen Kultur insgesamt bloßstellen:

Feminism too has its fundamentalist elements, irrespective of the fallacious argument that misandry does not exist. One only has to look as far as Fairfax’s Daily Life for examples of this fashionable chauvinism. Fatuous and self-indulgent soliloquies such as "Why I won’t let any male babysit my children" and "Misandry Island: This is what a feminist utopia would look like" sadly are the norm and not the exception.

"I felt sick at the thought of something male growing inside me," wrote teacher and feminist Polly Dunning in December 2016 as she reflected on her pregnancy. "How will I raise a son who respects me the way a daughter would?" she wailed without an iota of self-awareness. It demonstrates that both the men’s and women’s rights movements have an entitlement mentality. However, the media’s tendency to laud and promote feminism on the one hand, while referring disparagingly to men’s rights activists on the other, is revealing.

Ironically, O’Keefe’s pooh-poohing of The Red Pill is contributing to its success and raising awareness about biases against men, which do exist, although their acknowledgment is wanting. More than 90 per cent of Australian prisoners are male, but you will never hear a gender studies lecturer point to this as evidence of ‘structural sexism’.

In 2013 a retiring Family Court judge warned that mothers were increasingly inventing allegations of child sexual abuse against their husbands to prevent them from seeing their children. But unlike women, men enjoy no gender-specific government-funded legal centre to assist them in such cases. Paternity fraud? No such thing. It’s not illegal, and in any event the High Court ruled in 2006 that a mother’s lying to a putative father about the paternity of the child was not a valid action for the tort of deceit. Feminist and bioethicist Leslie Cannold has gone one step further by arguing that the euphemistic term "paternal discrepancies" should replace "paternity fraud".

These are just a few examples. Raising their awareness about these and other aspects of men’s rights, as the The Red Pill seeks to do, does not diminish the campaigns against the sexism that women suffer, particularly the appalling statistic of females murdered by their spouses. It also challenges one of the most obtuse tenets of militant feminism — the insistence that men’s rights must be analysed according to the principles of a zero sum game.


Tu felix Australia! Solche Beiträge würde man sich in deutschen Leitmedien wünschen.



4. Eine feministische Aktivistin fordert, bei der Bekämpfung des Patriarchats stärker Hexerei, Zaubersprüche und Rituale einzusetzen.



5. Die Post. Einer meiner Leser knüpft an der gestern veröffentlichten Kritik eines anderen Lesers an der Gewerkschaft Ver.di an:

Der im Leserbrief verlinkte Ver.di-Artikel belegt zweierlei. Wie unsinnig das Entgeltgleichheitsgesetz ist und wie sehr Frauen von der Dauerpropaganda, der von Männern gemachten Lohnbenachteiligung, aufgewiegelt werden.

Der Ver.di-Artikel will anhand der Schreinermeisterin Edeltraud Walla diese Diskriminierung belegen. Dabei überschreitet Ver.di die Grenzen die der politischen Zielrichtung dienlichen Darstellung bis hin zur Manipulation.

So schreibt Ver.di: "Und auch das ver.di-Mitglied Edeltraud Walla, Schreinermeisterin und Werkstattleiterin im Fachbereich Architektur an der Universität Stuttgart, klagte wegen eines Lohnunterschieds von 1.200 Euro brutto gegenüber einem Kollegen, Schreinergeselle ohne Meisterbrief, aber ebenfalls Werkstattleiter. Vor zwei Jahren sagte Walla in dieser Zeitung: 'Wir Frauen fahren viel zu lange auf der Harmonieschiene.' Die hat sie verlassen. Sie hat zwar vor allen deutschen Gerichten verloren, aber sie ist nun mit ihrer Klage bis zum Europäischen Gerichtshof gezogen."

Damit wird bis zur Unkenntlichkeit der Entscheidungsgrundlagen verkürzt und aufgewiegelt, dass sich die Balken biegen. Tenor: Der Mann bekommt mehr, trotz fehlendem Meisterbrief.

Ver.di unterschlägt, das der Kollege trotz eines nicht vorhanden Ingenieurabschlusses einem Ingenieur entsprechende Tätigkeiten verrichtet hatte. Außerdem war er künstlerisch tätig, hatte Lehrveranstaltungen gehalten und war prüfberechtigt. Aufgrund dieser Tatsache hat er in mehreren Höhergruppierungsanträgen eine bessere Einstufung gefordert, die allesamt zurückgewiesen wurden, bis er den Klageweg beschritten und sich mit der Universität geeinigt hat. Das Tätigkeitsfeld des Kollegen hatte sich später nach Umstrukturierungen an das einfachere der Frau Walla angeglichen. Das der Kollege die Tätigkeiten - für die er höhergruppiert wurde - nicht mehr ausführte ist für seinen Arbeitsvertrag und die Entgeltstufe unerheblich.

(Quelle)

In einem Kommentar äußert sich Ver.di unbeeindruckt dieser Fakten: "Das kann man nun juristisch drehen und wenden, wie man mag - und die bisher beteiligten Gerichte tun das auch -, klar ist: Hier wird einem Mann eine einfachere Arbeit zugewiesen, für die er immer noch dasselbe Geld bekommt wie für seine anspruchsvollere Tätigkeit zuvor. Einer Frau, zumal höher qualifiziert, wird eine gleichwertige Bezahlung verweigert."

Da kann man sich nur wundern. Ver.di kritisiert die eigenen Übereinkünfte, und tut so als basiere das nicht auf den eigenen Tarifvertragsregelungen, sondern natürlich auf übelster Diskriminierung. Natürlich weiß man bei Ver.di auch, dass es kompletter Unfug ist, die Qualifikation nur an den Ausbildungsnachweisen festzumachen.

Dazu kann man Ver.di nur zurufen: Hört auf, Frauen gegen alle Fakten einzuhämmern, dass hier eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts vorliegt. Kümmert euch lieber um den Tarifvertrag, den ihr im Zuge der Umstellung vom BAT auf den TV-ÖD verbockt habt. Da stecken Verstöße gegen den Gleichheitsgrundsatz drin. Oder wie wollt ihr mir z. B. plausibel erläutern, weshalb jemand, der aufgrund einer unfreiwilligen Beendigung des Arbeitsverhältnisses von mehr als 6 Monaten, um bis zu 2 Entgeltstufen abgestuft werden kann und dann 7 Jahre braucht um den alten Stand wieder zu erreichen, wenn gleichzeitig ein Angestellter unschädlich bis zu 3 Jahren das Arbeitsverhältnis ruhen lassen kann?

Ich würde zu gerne gegen diese Regelung in eurem Tarifvertrag durch alle Instanzen klagen. Gegen Ver.dis Crowdfunding, wie im Rechtsstreit der Frau Walla, hätte ich nichts einzuwenden.

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